Kunst aus dem Computer:

Fraktale Schönheiten

Fraktale Schönheiten – Mit Fotografie hat die Fraktale Kunst eigentlich nichts zu tun, mit kreativer Bildbearbeitung aber schon. Solche Bilder entstehen nicht in Kameras, sondern im Computer. Sie werden vom Computer errechnet.

Blüten-Fraktal – So habe ich das oben gezeigte Bild bezeichnet, weil mich die roten Strukturen an Blütenblätter erinnern. Dieses Bild stammt aus den Tiefen der Mandelbrot-Menge. Seine besondere Wirkung erlangt das Bild wiederum durch die Farbcodierung und deren steile Abstufungen im Rotbereich, die zu Glanzeffekten führt.

“Apfelmännchen”

Grundlage sind im Grunde einfache mathematische Formeln, wie die Mandelbrot-Menge, die Julia-Menge oder die Koch-Kurve u.a., mit welchen in einem iterativen Rechenprozess komplexe Zahlen errechnet werden, die in einer Bilddatei, farblich kodiert, dargestellt werden. Das Besondere daran ist, dass das Gesamtwerk aus sich ständig wiederholenden, immer gleichförmigen Elementen zusammensetzt. Egal, wie tief man in das Werk eintaucht, z.B. das Apfelmännchen wird bei der Mandelbrot-Menge immer wieder auftauchen, genauso wie die im Bild gezeigten Schneckenstrukturen. Man spricht auch von “Selbstähnlichkeit“.

Romanesco

So schön diese errechneten Fraktale auch sind, das Erstaunliche ist, dass die Natur selbst fraktale Strukturen hervorbringt, sich offenbar an mathematische Gesetze hält. Nahezu an jeder pflanzlichen oder tierischen Kreatur können sie festgestellt werden wie etwa in der Anordnung der Kerne einer Sonnenblume, in der Verästelung der Bäume und deren Blätter, in Schneckengehäusen, Muscheln bis hin zum Menschen, sogar in einer Schneeflocke und besonders auffällig, in den Knospen des Romanesco-Kohls, eine Blumenkohlart.

Gold-Blau-Fraktal – Eine typische Schneckenstruktur, wie sie die Mandelbrot-Menge hervorbringt. Die eigentliche Wirkung erlangt das Bild aber über seine Farbcodierung, bei der ich über verschiedene Gelbtöne einen Goldglanz in den blätterartigen Strukturen simuliert habe und vom Farbkontrast zu den blauen und schwarzen Schneckenelementen.

Nieren-Fraktal mit Wurmfortsätzen – Dieses Fraktal-Motiv beruht auf der Julia-Menge, die oft gespiegelte, nierenartige Strukturen generiert. Die dahinterliegenden, wurmartigen Strukturen haben mich überrascht und gefallen mir sehr.

Schnecken-Fraktale 1 – Dieses Fraktal-Motiv habe ich ebenfalls in der Tiefe des Randbereichs eines sog. “Apfelmännchens”, das auf der Mandelbrot-Menge beruht, entdeckt. Eingebettet habe ich die Struktur eines viergeteilten Fenstermotivs. Die Farbcodierung wurde in Photoshop vorgenommen und vor allem auf den Farbkontrast wert gelegt.

Schnecken-Fraktale 2 – Das oben gezeigte Fraktal-Motiv habe ich in der Tiefe des Randbereichs eines sog. “Apfelmännchens”, das auf der Mandelbrot-Menge beruht, entdeckt. Die Farbcodierung wurde in Photoshop meinem Geschmack angepasst.

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