Schloss Neuschwanstein

Wo der Kini nicht lange wohnte

Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein (Allgäu, Bayern, Deutschland) – Das Schloss Neuschwanstein steht oberhalb von Schwangau bei Füssen im südöstlichen bayerischen Allgäu. Der Bau wurde ab 1869 für den bayerischen König Ludwig II. als idealisierte Vorstellung einer Ritterburg aus der Zeit des Mittelalters errichtet. Die Entwürfe stammen von Christian Jank, die Ausführung übernahmen Eduard Riedel und Georg von Dollmann. Der König lebte nur wenige Monate im Schloss, er starb noch vor der Fertigstellung der Anlage. Neuschwanstein wurde ursprünglich als Neue Burg Hohenschwangau bezeichnet, seinen heutigen Namen trägt es seit 1886.

Schloss Neuschwanstein

Der Blick von der Marienbrücke dürfte der schönste auf des „Kinis“ Märchenschloss sein. Wir waren schon öfter vor Ort, aber jedes Mal war die Marienbrücke entweder wegen Reparaturarbeiten, oder einmal sogar wegen eines Mordes auf der Brücke, gesperrt. Bei unserem Besuch im Juni 2026 hatten wir Glück.

Geodaten Marienbrücke (GoogleMaps): 7° 33′ 17.9″ N – 10° 44′ 57.7″ O 

Schloss Neuschwanstein

Nur wenige Teile des Inneren und nur im Rahmen einer etwa halbstündigen Führung kann man besichtigen und das ist – ziemlich deutsch – überaus bürokratisch organisiert, trotz digitaler Hilfsmittel. Man darf keine Taschen und Rucksäcke mit ins Schloss nehmen und im Schloss ist es streng verboten, zu fotografieren (sowohl mit Kameras und Smartphones). Unterhalb des Schlosses sind abschließbare Gepäckboxen aufgestellt, in welchen man Taschen und Kameras einstweilen verwahren kann.

Die Besichtigung des Schlosses ist nicht barrierefrei. Man muss ziemlich viele Treppen steigen.

Gedodaten Schloss (GoogleMaps): 47° 33′ 26.8″ N – 10° 44′ 58.2″ O

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